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Welche Anforderungen stellt der DU an Lehrkräfte und Lernende?

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Der Unterricht an BBS als Präsenz- und Distanzunterricht folgt dem didaktisch-methodischem Konzept der Handlungsorientierung.

Im handlungsorientierten Unterricht wird von der Lehrkraft eine pädagogische Haltung erwartet, die die Heterogenität der Lerngruppe wahrnimmt, die Individualität des Einzelnen akzeptiert und die Lernenden wertschätzt. Die Lehrkraft bietet den Lernenden umfassende Hilfen für die Aneignung von Fachkompetenz und Personaler Kompetenz an. Durch die Gestaltung von Lernsituationen unterstützt sie verschiedene Formen des Lernens der Schülerinnen und Schüler. Sie stellt sicher, dass die Schülerinnen und Schüler, entsprechend des individuellen Stands der Kompetenzentwicklung, zunehmend Freiräume erhalten, den Lernprozess selbst zu gestalten. Dabei nimmt die Lehrkraft den Lernfortschritt wahr und bietet individuelle Hilfestellung für einzelne Schülerinnen und Schüler bzw. Lerngruppen. Dazu wechselt sie angemessen zwischen informierender, moderierender, beratender und bewertender Rolle1.

Im handlungsorientierten Unterricht übernehmen die Lernenden zunehmend Verantwortung für den eigenen Lernprozess. Sie erfahren eine auf die Zukunft ausgerichtete Kompetenzentwicklung, die dazu beiträgt, dass sich der Einzelne in beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Situationen sachgerecht durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich verhält. Der handlungsorientierte Unterricht ermöglicht der einzelnen Schülerin und dem einzelnen Schüler bzw. der jeweiligen Lerngruppe einen individuellen Lernweg.

 

1 vgl. Leitlinie Schulisches Curriculum Berufsbildende Schulen „SchuCu-BBS“, Handlungsorientierung -Anforderungen an die Lehrkraft, https://schucu-bbs.nline.nibis.de/nibis.php?menid=362

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